MT-Kosmus™️
angewandtes Kulturwissen
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Werner und Claudia Kosmus

Stationen und Ausblidung von Ing. Werner Komsus

  • langjährige Erfahrung im Bereich der Schulung und Beratung von Jugendlichen, Erwachsenen und Menschen mit Handicap

  • langjährige Praxis in der Organisation von Schulungsmaßnahmen in der Erwachsenenbildung bzw. in der außerschulischen Jugenderziehung

  • Durchführung von Projekten zur Elternbildung über das Bundesministerium

  • Durchführung von Projekten der geistigen Dorferneuerung im Rahmen der Erwachsenenbildung

  • Koordinatorin eines dreijährigen EU-Projektes (Grundtvig 2) mit dem Titel: „Auf dem Weg zu einer offenen europäischen Gesellschaft. Vergleich von Alltagskulturen in multikulturellen Regionen“ (teilnehmende Länder: Litauen, Niederlande, Slowakei, Italien, Österreich)

  • Forschungsarbeit über Methoden und Mittel der Beratung und Heilung bei unterschiedlichen Ethnien des nepalesischen Schamanismus

  • langjährige Forschungsarbeit über Methoden und Mittel der Beratung und Heilung von Klienten und größeren sozialen Systemen in Kalimantan/Indonesien

Das Institut habe ich 1986 gegründet und im Rahmen vieler Forschungsreisen altes Kulturgut erkundet. Das Insitut habe ich jetzt in die Hände von Andrea Mittl gegeben.

Ihr findet mich wie gewohnt bei den Workshops und ich hüte sozusagen das Feuer.

Andrea Mittl

Stationen und Ausbildungen :

Lernen - Weiterbildung - Feldforschung 

... üben auf mich eine besondere Faszination aus.

 

Warum?

Weil das Leben so vielschichtig ist und jeder neue Betrachtungswinkel wieder neue Facetten zeigt. Und somit kann man GestalterIn seines Lebens werden.

Ich musste sehr früh die Erfahrung machen, dass es wichtig ist, GestalterIn im Leben zu sein:

Die schwere Krebserkrankung meines Vaters in meiner Kindheit und sein Tod in meiner frühen Jugend haben mich zutiefst erschüttert. Der Ansatz von Aaron Antonowsky hat sich mir - noch bevor ich mit diesem Wissenschafter in Kontakt gekommen bin - in dieser Notsituation aufgetan: Ich konnte die Erfahrung machen, dass lernen und forschen Ereignisse verstehbar machen, Sinn erkennen lassen und schließlich Handlungsfähigkeit ermöglichen.

So bin ich im Laufe meines Lebens viele Ausbildungen durchgegangen. Nach und nach haben sich diese Wege aufgetan und ermöglichen es mir heute, eine Thematik in konstruktivistischer Weise aus vielen Blickwinkeln zu betrachten. Diese Kompetenz setze ich in den energetischen und psychologischen Beratungen, den Ritualen mit meinen KlientInnen und in den diversen Workshops ein.

 

Meine Ausbildungen und Tätigkeitsfelder:

 Ausbildungen:

  • Handelsakademie in Stegersbach

  • Pädagogische Akademie in Wien, Schwerpunkt Grundschulpädagogik, Religionspädagogik

  • Zusatzausbildung Waldorfpädagogik

  • Zusatzausbildung Montessoripädagogik

  • Studium Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Uni Graz, Schwerpunkt psychologische Beratung / Qualitätsmanagement

  • Studium Zweitfach: Psychiatrie MedUni Graz, Schwerpunkte Angststörungen, Suchtprävention, Mindmanagement

  • Ausbildung zur schamanischen Beratung und Begleitung nach Werner Kosmus
  • Ausbildung zur Energetikerin / Schwerpunkt Radionik / Diplomierte Radionikerin nach MT-Kosmus

  • Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin, Steigls, Graz

  • Ausbildung zur YogaLehrerin / YogaAkademie Austria / Schwerpunkt Spiraldynamik

  • Ausbildung zur Kräuterfachfrau (2-jährig), FNL Kärnten

  • Weiterbildung im Bereich Trauerbegleitung

  • Weiterbildung im Bereich Aufstellungsarbeit / Dr. Rüdiger Opelt, Dr. Sonja Meron

  • Weiterbildung im Bereich Aufstellungsarbeit nach Dr. Siegfried Essen

  • Weiterbildung im Bereich Mindmanagement, Hypnose

  • Schamanische Ausbildungen im indigenen Bereich in Nepal (2007, 2008, 2009) und Indonesien (2014)

 

Tätigkeitsfelder: 

  • langjährige Erfahrung im Bereich der Schulung und Beratung von Jugendlichen, Erwachsenen und Menschen mit Handicap

  • langjährige Praxis in der Organisation von Schulungsmaßnahmen in der Erwachsenenbildung beziehungsweise in der außerschulischen Jugenderziehung

  • Durchführung von Projekten zur Elternbildung über das Bundesministerium

  • Durchführung von Projekten zur geistigen Dorferneuerung im Rahmen der Erwachsenenbildung

  • Koordinatorin eines dreijährigen EU-Projektes (Grundtvig 2) mit dem Titel: „Auf dem Weg zu einer offenen europäischen Gesellschaft. Vergleich von Alltagskulturen in multikulturellen Regionen“ (teilnehmende Länder: Litauen, Niederlande, Slowakei, Italien, Österreich)

  • Forschungsarbeit über Methoden und Mittel der Beratung und Heilung bei unterschiedlichen Ethnien des nepalesischen Schamanismus

  • langjährige Forschungsarbeit über Methoden und Mittel der Beratung und Heilung von Klienten und größeren sozialen Systemen in Kalimantan/Indonesien

  • langjährige Tätigkeit als Trainerin, Workshopleiterin

  • Praxis für Energetik und Lebens- und Sozialberatung seit 2002

  • Buchautorin "Radionik und die beseelte Welt"

 

Institut MT-Kosmus

Das Institut MT-Kosmus hat mittlerweile zwei Standorte:

Praxis Moschendorf

  • Anmeldung zu Workshops
  • Persönliche Terminvereinbarung
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  • das Yoga-Zentrum
  • die Kräuterei


Institut MT- Kosmus, Voitsberg

  • Anmeldung zu Workshops
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  • unverbindliche Vorführung der Radionikgeräte

Wir sind gerne für dich da und nehmen uns genügend Zeit, dazu solltest du aber einen Termin mit uns vereinbaren:

- für eine unverbindliche Vorführung der Radionik

- für ein Beratungs- oder Kennenlerngespräch für deine ideale Ausbildung

 

Du sagst uns, was dich interessiert bzw. in welchen Bereichen wir dir weiterhelfen können.

 

Wir freuen uns auf Dich!

 

Anfahrt &

Mag. Andrea Mittl

0043 664 1029747

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Bruce-Copen-Logo-R

Generalvertretung für den Verkauf von Bruce Copen-Geräten in Österreich

Handel mit Geräten von Bruce Copen Laboratories.

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MARS III - multiples analyt. Resonanzsystem
ScopeQ Qbit Proudkt
Copen ScopeQ – Analyse und Therapie
RemedyMaster thumb
Remedy Master - ihre mobile Apotheke
SuperTuning Produkt03
Copen SuperTuning – durch Dialog zum Einklang

Vorführungen – Beratung – Verkauf - Betreuung

Wenn Sie sich für ein Produkt der Bruce Copen Laboratorien interessieren, dann nehmen Sie mit uns telefonisch oder per mail Kontakt auf. Wir vereinbaren dann gemeinsam die günstigste Variante, wie Sie zu Ihren Infos kommen. Es bieten sich folgende Möglichkeiten an:

  • Online-Demonstrationen
  • MTK on tour: Wir sind immer wieder in den Bundesländern mit einer Info-Tour unterwegs. An diesen kostenlosen Info-Abenden führen wir die Geräte vor und führen auch Testungen vor.
  • Wir besuchen Sie direkt zu Hause
  • Sie kommen in unser Institut.

Warum Bruce Copen Geräte?

Bruce Copen Laboratories ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der QuantumResponse Technologie. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht stets die Ursache einer Erkrankung – nicht das Symptom. Das Anliegen ist die ganzheitliche Therapie von Körper, Geist und Seele. Die weltweit seit über 65 Jahren bewährten medizinischen Geräte von Bruce Copen Laboratories unterstützen den Therapeuten darin, auf Basis der Copen BioResonanz herauszufinden, welche Faktoren zu einer Erkrankung führten. Direkt im Anschluss an die Analyse erfolgt die Therapie.

Die Geräte von Bruce Copen folgen der in der Energetik grundlegenden Überzeugung, dass in der Schöpfung sowohl die Zahl als auch der Name wesentlich sind. Bruce Copen gehört zu den wenigen Produzenten, die dieses alte Wissen in ihrer Konzeption berücksichtigen und trotzdem neueste Erkenntnisse einfließen lassen.

Nach unserer Erfahrung sind die Balancierungen mit den Geräten von Bruce Copen daher wirkungsvoller und auch in Ihren Interpretations- und Anwendungsmöglichkeiten vielfältiger.

Quantum Response Technologie - Wir über uns

Als Institut für kulturübergreifende Studien und Bewusstseinstraining arbeiten wir seit 1986 mit den unterschiedlichsten Ansätzen im energetischen Bereich. Dabei lassen wir einerseits traditionelle Ansätze aus dem indigen Bereich einfließen, der unseren ethno-medizinischen Ansatz unterstreicht.

Andrerseits ist uns über die Radionik/Bioresonanz und der in den letzten Jahren intensiv entwickelten Quantum-Response-Technologie der neueste Ansatz in der energetischen Arbeit ein besonderes Anliegen. Das, was alte Kulturen aus einem inneren Wissen heraus einsetzen, wird heute durch modernste quantenphysikalische Forschungen bestätigt.

Wir setzen dieses Wissen in unserer eigenen Praxis als Energetiker und Lebens- Sozialberater ein. Andererseits geben wir das erworbene ethno-medizinische Wissen in Workshops weiter.

1998 wurde uns von den Bruce Copen Laboratorien München die Generalvertretung für den Vertrieb der Copen Geräte angeboten. Bis heute gehen wir diese Tätigkeit mit Überzeugung nach, weil wir in der täglichen Arbeit mit diesen die Vorteile der geräteuntersützten Energetik zu schätzen wissen:

  • Zeitersparnis und somit mehr Zeit für Klientengespräche
  • Untersützung der eigenen intuitiven Fähigkeiten, sodass der eigene Energiehaushalt besser in Balance bleibt und die Qualität als EnergetikerIn deutlich steigt.
  • Im technischen Gerät haben wir einen Mitarbeiter, der zusätzlich zum eigenen Wissen durch seinen Aufbau wesentlich zu einer raschen und wirkungsvollen Balance des Klienten beiträgt.

Was uns zur Zeit besonders bewegt: 

Die Welt hat sich seit Corona sehr verändert. Vieles, was uns vorher unmöglich erschien, wird jetzt von uns eingefordert. Aber wie gestalten wir – geprägt durch die Coronazeit mit all ihren Herausforderungen – fortan unser Leben? 

Es ist uns ein Bedürfnis, näher hinzusehen, weil wir es für den Fortbestand der Demokratie und für das Wohlergehen aller Menschen als wesentlich erachten, dass wir uns Folgendes bewusst machen:
Jeder Fundamentalismus schadet letztlich unserer Gesellschaft. Ein wertschätzender Umgang ist wichtiger denn je, der vernünftige Einsatz von Naturwissenschaft und Geisteswissenschaften verschiedener Richtungen ist notwendig für eine konstruktive Auseinandersetzung mit unserer Umwelt.

Es ist fatal, Menschen aufgrund einer Überzeugung oder Lebensweise in eine Schublade zu stecken und zu be-/ zu verurteilen. Mehr denn je ist die Meinungsfreiheit, die sich den demokratischen Prinzipien verpflichtet, wichtig. Mehr denn je ist es aber auch essenziell, sich einzubringen und alles dazu beizutragen, dass Wohlergehen für alle Menschen möglich ist. Eine Spaltung der Menschen wäre fatal. Wir können es besser – wir haben einige Erfahrungen im 20. Jahrhundert gemacht, die viel Leid bewirkt haben, die uns aber umso mehr erinnern sollen, dass es um den Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung geht. 

Was können wir dazu beitragen, um dies zu ermöglichen? Wer sind wir im Institut Kosmus?

Andrea Mittl und Werner Kosmus – wir stehen für das Institut Kosmus, das seit 1986 existiert.

Werner Kosmus hat das Institut aus einer Vision heraus gegründet, die das Ziel hatte, Bewusstheit zu schaffen, dass es neben äußerer Kultur vor allem einer inneren Kultur bedarf. Äußere Erscheinungsformen täuschen mitunter etwas vor. Man könnte sagen: Eine Indianerkleidung macht noch keinen Indianer in seiner wahren Geisteshaltung aus. Man kann daher nicht unbedingt von äußeren Erscheinungsformen auf den Seelenreichtum eines Menschen schließen.

Ein (innere) Kultur drückt sich vor allem WESENHAFT aus. Man könnte sagen: Was ist wesentlich in einer Kultur? Dieser wesenhafte Ansatz ist es, der vor allem im indigenen Bereich zu finden ist. Die wesenhafte Betrachtung ist qualitativer Natur und beschreibt Phänomene nicht in uns gewohnter naturwissenschaftlicher, sondern in qualitativ bildhafter Weise. Werner Kosmus hat mit 1. Januar 2021 die Führung des Institutes an Andrea Mittl übergeben und steht als wissenschaftlicher Beirat, Mentor beziehungsweise Trainer weiterhin für das Institut zur Verfügung.

 

 

 

Grundsätze, die uns besonders wichtig sind:

1.Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft sind bei uns gleichermaßen geschätzt

Seit ich denken kann, habe ich in Gedanken versunken in der Wiese sitzend über die Unendlichkeit nachgedacht und immer wieder hingespürt, wie sich das anfühlen könnte, unendlich zu leben.Als ich mit zwölf Jahren für eine nachmittägliche Betreuung meines zweijährigen Cousins bei meiner Tante einen Wunsch frei hatte, wünschte ich mir ein Sachbuch über die Urvölker der Erde. Damals, 1975, hatte man in einem normalen Haushalt wenige Bücher. Dieses Sachbuch war eines meiner Lieblingsbücher. Interessanterweise vertiefte ich mich genau in jene Völker Indonesiens, bei denen mein späterer Geschäftspartner Werner Kosmus mit seiner Frau Claudia jahrelang Feldforschungen betrieb. Dabei interessierten sich die beiden besonders für deren Mythen und rituellen Handlungen.In meiner Schulzeit zeigte sich, dass ich mich sowohl für die Naturwissenschaft als auch für die Geisteswissenschaft, für pädagogische, psychologische und metaphysische Themen interessiere. „Also was jetzt – du musst dich entscheiden!“, meint vielleicht jemand. Das dachte ich vorerst auch. Doch heute weiß ich, dass dieser Weg in die verschiedenen theoretischen und praktischen Richtungen genau dem entspricht, wie wir als Menschen erschaffen sind.

2. Wir haben eine rechte und eine linke Gehirnhälfte – nutzen wir sie gedeihlich!

Äußerlich gesehen praktisch und geerdet, innerlich ausgeglichen und in sich ruhend ist man, wenn man beide Gehirnhälften gut in sich vereint. Man ist dann fern von jeglichem Fanatismus, wenn man sich und anderen erlaubt, ganzheitlich zu denken und zu agieren. So wird in manchen Situationen eher die eine, ein anderes Mal die andere Gehirnhälfte verstärkt in der Bewältigung einer Thematik wirken.
Ich habe mich in meinem Studium auch mit Kant beschäftigt, der sagte: „Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen.“
Ein Mensch, der sich seines Verstandes bedient, wird im Idealfall seine Intuition einsetzen und abwägen, wann es für das physische, psychische, soziale und mental-geistige Überleben wichtig ist, eher rational oder eher intuitiv zu entscheiden.

3. Mythen können unsere moderne Zeit wesentlich bereichern.

Mythen spielen im Bereich der Geisteswissenschaft eine bedeutsame Rolle. Sie sprechen eine Bildersprache, die erst übersetzt werden muss. Sie sind deswegen nicht falsch, sie sollten nicht als Aberglaube abgetan werden. Es muss allerdings ein sachlicher Umgang mit diesen Aussagen erlernt werden.
Wie das gehen kann? Ein anschauliches Beispiel aus meinen Kindertagen, an das ich mich sehr gut erinnere, ist dieses:
Ich hatte im Kindergartenalter offenbar die Anlage, der linken Hand den Vorzug zu geben. In den 1960er-Jahren taten Eltern alles, um ihre Kinder daran zu gewöhnen, mit der rechten Hand zu hantieren. Und so war ich oft konfrontiert mit der Aussage: „Nein, nimm die andere Hand, die schöne Hand!“ Und so wurde ich Tag für Tag an die Rechtshändigkeit gewöhnt.
Ich bin gerne allein in der Wiese im Garten gesessen und habe dabei vor mich hin sinniert und über die Welt und ihre sonderbaren Gegebenheiten nachgedacht. Und ich erinnere mich, dass ich relativ oft viel Zeit damit verbracht habe, meine beiden Hände zu betrachten, um herauszufinden, was an der einen Hand schön und an der anderen unschön sein könnte. Ich habe nach Unterschieden gesucht, aber keine gefunden. Ich habe sogar daran gerochen, aber die unschöne Hand hatte keinen üblen Geruch. Ich konnte nicht hinter das Geheimnis der schönen beziehungsweise unschönen Hand kommen.

Psychologisch und pädagogisch gesehen fand ich während meines Studiums natürlich die Erklärung: Die rechte Hand war nach den damals gültigen Erziehungsstandards dem Kind als die schöne Hand zu präsentieren, um dem Kind Nachteile, die eventuell eine Linkshändigkeit bringen könnte, zu ersparen.
Zwischen 2007 und 2013 verbrachte ich – zusammen mit Werner und Claudia Kosmus – viele Wochen in Nepal und im Dschungel von Indonesien. In Nepal verbrachten wir viel Zeit mit den Schamanen und Schamaninnen, lebten mit ihnen und lernten ihre Konzepte kennen. Dort erst gingen mir die Augen auf: Die schöne Hand war auch dort anzutreffen. Nepal ist ein Entwicklungsland – viele Menschen leben dort in ärmlichen Verhältnissen. Dennoch habe ich fast nur gepflegte Einwohner gesehen und war erstaunt, wie man unter diesen Umständen so ordentlich aussehen kann. Die Menschen dort unterscheiden auch zwischen der schönen und der unschönen Hand, da sie mit der unschönen Hand Körperreinigungen vornehmen. Weil aber Papier, Seifen etc. für viele Einheimische schwer erschwinglich sind und Hygiene überlebensnotwendig ist, bleibt die unschöne Hand bewusst der persönlichen Hygiene vorbehalten und wird in der zwischenmenschlichen Begegnung eher zurückhaltend eingesetzt.

Als ich nach dieser Reise und diesen Erkenntnissen meine Mutter darauf ansprach, meinte sie nur: „Jetzt, wo du das sagst … das stimmt, die alten Leute bei uns haben sich genau so verhalten.“ 

Dieses Beispiel zeigt mir, wie wichtig Mythen sind: Auch die Sache mit der unschönen Hand ist letztlich ein Mythos. Wie achtsam man aber damit umgehen muss und wie lange man in einer Beobachterrolle bleiben muss, bevor man Zuschreibungen und Bewertungen vornimmt, wird hier deutlich.

Mythen stellen eine große Bereicherung für die Menschheit dar. Uns geht es im Institut auch darum, den persönlichen, gesellschaftlichen und großen kulturellen Mythen Beachtung zu schenken und sie gedeihlich einzusetzen. 

4. Menschen brauchen für Lernschritte Eigenerfahrung, um Eigenverantwortung zu entwickeln.

Eigenverantwortung erachten wir als eine zentrale Fähigkeit des Menschen, die letztlich frei macht und die Voraussetzung dafür ist, Fanatismus, Radikalismus und Gewalt zu verhindern. 
Natürlich kennen wir alle Zeiten, in denen wir der Verzweiflung nahe sind und Mühe haben, aus negativem Denken herauszukommen. In Zeiten von Pandemien und viele Menschen betreffenden Katastrophen ist dieses Gefühl und Denken unser ständiger Begleiter. 
Es nützt nichts, Situationen schönzureden. Es hilft aber auch nichts, Schuldige zu suchen. Das Anerkennen schwieriger Momente ist eine Grundvoraussetzung, um wieder handlungsfähig zu werden. Aber dann, wenn die erste Verzweiflungsphase überstanden ist, geht es darum, sich sachlich und klar zu fragen: Wie kann ich die Ereignisse nutzen um etwas Positives daraus zu ziehen?“ 

5. Salutogenese – die Wissenschaft darüber, was man tun muss, um Gesundheit zu ermöglichen

Für die heutige Zeit mit ihren besonderen Herausforderungen ist der Ansatz der Salutogenese von Aaron Antonovsky hilfreich. Die Salutogenese ist ein präventiver Ansatz, der sich damit beschäftigt, was es braucht, um gesund zu bleiben bzw. in Zeiten von Krisen oder Krankheit rasch wieder in eine vitale Zeit zurückzukommen.

In diesem Zusammenhang spricht Antonovsky vom Kohärenzgefühl, das es braucht, um dieses Ziel erreichen zu können.

Für die Entstehung eines Kohärenzgefühls müssen sich 3 Fähigkeiten entwickeln können:

1. Die Fähigkeit, die Zusammenhänge des Lebens zu verstehen – das Gefühl der Verstehbarkeit.

2. Die Überzeugung, das eigene Leben gestalten zu können – das Gefühl der Handhabbarkeit oder Bewältigbarkeit.

3. Der Glaube an den Sinn des Lebens – das Gefühl der Sinnhaftigkeit.

6. Konstruktivismus – betrachte Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln

Konstruktivismus geht von der Annahme aus, dass die Wirklichkeit, die wir zu sehen glauben, immer eine konstruierte Wirklichkeit ist. Mit anderen Worten: Es gibt keine objektive Wirklichkeit, sondern die Wirklichkeit wird durch den Beobachter einer Situation oder eines Zustands konstruiert. Diese Definition hat die klassische und bislang anerkannte Wissenschaft dazu veranlasst, den Konstruktivismus als „beliebige Sichtweisen“ abzutun.
Wer den Konstruktivismus aber wirklich verstanden hat, wird ihn in der praktischen Arbeit – etwa in der radionischen Analyse und der anschließenden Interpretation der Ergebnisse – richtig zu schätzen wissen. Dann nämlich zeigt sich, dass wir verschiedene Blickwinkel zulassen können. So kann eine Thematik aus Sicht der TCM zu einer bestimmten Aussage kommen. Aus der Sicht der Chakrenlehre etwa kommt man ebenfalls zu einem Schluss, der Blickwinkel der Psychologie beschreibt das Thema wiederum mit anderen Worten. Fasst man dann alle Berichte zusammen, so ergibt sich ein Bild der betrachteten Thematik, das stimmig ist. Wie bei einem Puzzle fügen sich die Teile zu einem sehr klaren Bild.
Ken Wilber, ein spirituell ausgerichteter amerikanischer Psychologe, spricht in diesem Zusammenhang vom sogenannten Mehrschichtbewusstsein. Er meint damit, dass Menschen mit dieser Bewusstheit anerkennen können, dass es nicht darum geht, recht zu haben, sondern dass es viele Betrachtungsmöglichkeiten gibt und jede einen wertvollen Beitrag leisten kann. 

7. Achtsamkeit – Bewusstheit – Mindfullness – Mindmanagement

Diese Begriffe sind heute aktueller denn je: Im Institut sind sie bereits seit der Gründung 1986 verankert Werner Kosmus ist der Botschafter und Initiator für die Beachtung innerer und äußerer Kultur. Bei all seinen beruflichen Tätigkeiten hat er seit den 1970er-Jahren diesen Gedanken, der damals sehr revolutionär war, erfolgreich in die Praxis umgesetzt. Achtsamkeit und Bewusstheit in der äußeren Kultur zeigen sich vor allem darin, wie wir mit unserer Umwelt, der Natur, den Ressourcen auf unserem Planeten sowie mit Nahrungsmitteln, Pflanzen, Tieren und Menschen umgehen. Gerade was diesen Punkt anbelangt, sind wir heute mehr denn je gefordert. Die Dringlichkeit, dieses Thema im Fokus zu halten, nimmt in dramatischer Weise zu. Wir betrachten es als sinnstiftend, uns mit unserem Wissen, unserer Erfahrung und unserer Energie so einzubringen, dass wir einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen, Tieren und Pflanzen leisten können.

Wertehintergrund und Erfahrungshintergrund 

humanistische Wertehintergründe:

  • die Anerkennung der Menschenrechte
  • Konfessionsfreiheit
  • Freiheit der Gedanken- und Meinungsäußerung
  • Parteiunabhängigkeit
  • das Bekenntnis zur Wertevielfalt (ausgenommen davon sind Sichtweisen, deren Grundlage Radikalismus, Terrorismus und Menschenverachtung sind) 
  • Gleichberechtigung der Vielfalt der Kulturen

Erfahrungshintergrund

  

Mag. Andrea Mittl

Inhaberin und Leiterin des Instituts. Pädagogin, Energetikerin,
Lebens- und Sozialberaterin (LSB),  Seminarleiterin, Yoga-Trainerin, Kräuter-Expertin, Buch-Autorin,

Ing. Werner Kosmus

Gründer des Institutes, Energetiker, Lebens- und Sozialberater (LSB), Buch-Autor, Mentor

Institut Kosmus und PartnerInnen

 

Julia Schwarz, Werner Kosmus und Andrea Mittl

 

Workshops mit Mag. Julia Schwarz, Flechten als alternatives Nahrungsmittel

unseen-edible.com

 

Julia Steinberger THP, Tierheilpraktikerin